Informationen > Allgemeine Infodienste > iwd > Archiv > 2009 > 4. Quartal

Museumsbesucher

Jeder fünfte ein Kunstfan

MuseumsbesucherDie Deutschen sind alles andere als Kulturbanausen – immerhin verzeichneten im Jahr 2007 allein die Kunstmuseen mit rund 21 Millionen so viele Besucher wie die erste und zweite Fußball-Bundesliga zusammen. Insgesamt meldeten die Mu­seen in Deutschland weit über 100 Millionen Besuche. Die nach den Kunsttempeln zweitbeliebtesten Kulturstätten sind historische und archäologische Museen. Starke Anziehungskraft üben zudem die knapp 2.800 Heimatmuseen aus, die es offenbar in jedem Städtchen gibt. Naturwissenschaften und Technik stoßen ebenfalls auf ein sehr breites Interesse. Gut 1 Million Wissensdurstige verzeichnete 2007 allein das Deutschen Museum in München. Durch Räume und Park von Schloss Sanssouci in Potsdam wandelten sogar rund 2 Millionen Gäste. International lag das National Air & Space Museum in Washington mit 10 Millionen Besuchern übrigens vor dem beliebtesten Kunstmuseum, dem Louvre, der gut 8 Mil­lionen Besucher verzeichnete. International ist der Eintritt in viele Museen kostenlos. Auch in Deutschland verlangt ein Drittel der Ausstellungsstätten kein Eintrittsgeld. Meist muss man aber 1 bis 3 Euro zahlen.

Donnerstag, 11. März 2010
Sprache
English
 
iwd - Nr. 47 vom 19. November 2009
[ImagePath_HyperLink1]

Wöchentliche Informationen, Analysen und Zahlen über die wichtigsten wirtschafts-, sozial- und bildungspolitischen Themen das „Sprachrohr" des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Weitere Artikel dieser Ausgabe
Emissionshandel

Ab 2013 wird es für Unternehmen in Europa teurer, Kohlendioxid in die Luft zu pusten. Denn künftig sollen die Emissionsrechte häufiger versteigert statt wie bisher kostenlos zugeteilt werden. Das Geld aus den Auktionen sollte am besten im eigenen Land wieder ausgegeben werden, meinen Umweltexperten aus Unternehmen und Wirtschaftsverbänden in einer aktuellen Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

mehr
US-Immobilienkrise

Die Ursachen für die Immobilienpreisblase in den USA lagen in einer zu lockeren Geldpolitik und einer ineffizienten Kapitalmarktordnung. Bei­des zusammen führte dazu, dass Banken und Haushalte die Risiken der Immobilienfinanzierung völlig falsch einschätzten.

mehr
IW-Reformbarometer

Deutschland braucht politische Neuerungen, tut sich aber regelmäßig schwer damit. Dies zeigt das Reformbarometer des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Es steht derzeit genau da, wo es vor zwei Jahren schon mal war.

mehr
Weihnachtsgeld

Jeder zweite Arbeitnehmer hat im Prinzip einen tarifvertraglich verbrieften Anspruch auf eine Sonderzahlung. Wegen der schlechten Wirtschaftslage dürfte das Weihnachtsgeld in diesem Jahr allerdings etwas weniger üppig ausfallen oder sogar ganz gestrichen werden. Dafür sorgen Öffnungsklauseln in den Tarifwerken. Die Kurzarbeit dagegen schmälert die Extrazahlung nicht.

mehr
Steuerschätzung

In diesem Jahr fließen dem Fiskus voraussichtlich 37 Milliarden Euro weniger Steuern zu als 2008. Trotzdem kassiert der Staat mit 524 Milliarden Euro die dritthöchsten Steuereinnahmen aller Zeiten.

mehr
E-Services