Griechenland Quelle: CamchrisGeneralstreik in Griechenland

Politische Proteste haben Tradition

Griechenland wird von einer Streikwelle im Verkehrs- und Nachrichtensektor überrollt. Die Proteste richten sich gegen das Sparprogramm der Regierung, das zur Abwendung des Staatsbankrotts ohne Alternative ist. Politaktionen sind für das Land nichts Neues. Im Jahr 2006 gab es gleich fünf Protestaktionen gegen politische Reformen. Die Demonstrationen werden das Sparprogramm zwar nicht verhindern. Gleichwohl setzen sie ein falsches Signal, um das Vertrauen ausländischer Kapitalgeber zu gewinnen.

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Europa Quelle: palm z/Flickr

Europäischer Währungsfonds

Zu schwach, zu spät, zu unglaubwürdig

Ein Europäischer Währungsfonds (EWF) könnte künftig bei drohenden Staatsbankrotten eingreifen. Ein solcher Fonds würde – so die Hoffnung – eine ähnliche Expertise und vergleichbare Durchgriffsrechte wie der internationale Währungsfonds besitzen. Doch der Vorschlag hat eine ganze Reihe von Tücken.

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Auf der Kippe Quelel: jala/PhotocaseBeschäftigung

Vollzeitjobs nicht auf der Kippe

Vier von zehn Menschen im erwerbsfähigen Alter haben in Deutschland einen unbefristeten Vollzeitjob – das war vor zehn Jahren nicht anders. Die unbefristete Teilzeitbeschäftigung gewinnt dagegen seit Jahren an Bedeutung. Mittlerweile haben 10 Prozent der Bundesbürger einen solchen Arbeitsplatz. mehr

Frauenverdienst Martina Berg Fotolia

Entgeltlücke

Was die Zahlen nicht verraten

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verdienten Frauen im Jahr 2008 rund 23 Prozent weniger als Männer. Im internationalen Vergleich landet Deutschland damit auf einem der hinteren Plätze. Dabei muss aber beachtet werden, dass nur die unbereinigte Entgeltdifferenz ausgewiesen wird, d.h. es werden berufstätige Frauen und Männer mit unterschiedlichen Qualifikationen, Berufen, Erwerbsbiografien usw. verglichen.

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Überweisungen in die HeimatMigranten

Familiäre Entwicklungshilfe

Rund 338 Milliarden Dollar haben Auswanderer, die aus Entwicklungsländern kommen, im Jahr 2008 an ihre Familien nach Hause überwiesen. Damit sind die Kapitalströme der Migranten mehr als doppelt so groß wie die offizielle Entwicklungshilfe.

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Pflege Quelle: Franz Pfluegl/Fotolia

Pflegezeit

Nicht auf dem Rücken der Unternehmen

Zwei Jahre Teilzeitarbeit plus Halbtags-Pflege, dafür vier Jahre lang drei Viertel des ursprünglichen Gehalts – das mag auf dem Rechenschieber des Familienministeriums aufgehen, den Unternehmen bürdet ein solcher Rechtsanspruch vor allem Probleme auf. Wem es aber um die Stärkung der familiären Pflege geht, der muss die unterschiedlichen Anreize in der Pflegeversicherung beseitigen.

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Freitag, 12. März 2010
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