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Zinsen auf Staatsanleihen
Spanien, Irland, Italien und Belgien haben es anscheinend bei zweijährigen Staatsanleihen geschafft, die internationalen Investoren von ihrer Solvenz zu überzeugen. Betrachtet man die Zinsen für die vier Länder, erkennt man, dass die meisten wieder auf Vorkrisenniveau gefallen sind und einige sogar darunter liegen.
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ALG-II-Empfänger
Von Oktober 2010 bis September 2011 haben die Job-Center fast 900.000 Arbeitslosengeld-II-Empfängern die Zahlungen gekürzt. Damit häufen sich die Sanktionen – im Jahr 2010 bekamen nur 830.000 ALG-II-Empfänger die gelbe Karte gezeigt, im Jahr davor waren es lediglich 740.000 Transferbezieher.
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Mindestlöhne
Das Bundesarbeitsministerium hat sechs Forschungsinstitute beauftragt zu analysieren, welche Auswirkungen die in vielen Branchen eingeführten Mindestlöhne haben.
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Grundbildung
Vielen Schulabgängern hapert es nach Auffassung der Unternehmen an grundlegenden Fähigkeiten: Die größten Lücken gibt es demnach bei den Deutschkenntnissen – neun von zehn Betrieben stellen hier Defizite bei den Jugendlichen fest.
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Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung
Kaum hat sich das alte Jahr mit etwas moderateren Rohstoffpreisen verabschiedet, schon beginnt das neue Jahr mit einem deutlichen Preisanstieg. Der Anstieg ging ganz wesentlich auf tatsächliche Veränderungen der Marktpreise zurück, analysiert IW-Energieökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. Wechselkursentwicklungen spielten im Januar nur eine untergeordnete Rolle.
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Lohnforderung IG Metall
Die IG Metall fordert 6,5 Prozent mehr Lohn, eine unbefristete Weiterbeschäftigung ausgelernter Lehrlinge und mehr Mitbestimmung beim Einsatz von Zeitarbeitnehmern. Die Lohnforderung enthält eine Nachschlagkomponente, die als „faire Beteiligung der Belegschaften am Aufschwung“ tituliert wird. Dabei wurden die Tariflöhne seit Anfang 2008 trotz Krise um insgesamt 9 Prozent erhöht und zwischen Frühjahr 2010 und Herbst 2011 rund 200.000 neue Stellen geschaffen.
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Allgemeinverbindlichkeit
Bisher darf ein Tarifvertrag nur dann für allgemein verbindlich erklärt werden, wenn mindestens 50 Prozent der hiervon betroffenen Arbeitnehmer in Unternehmen arbeiten, die den Tarifvertrag anwenden. Da die Tarifbindung oftmals aber nicht mehr die 50-Prozent-Grenze überschreitet, ist das Instrument kaum noch anwendbar. Die Oppositionsparteien schlagen daher vor, die 50-Prozent-Regel zu streichen.
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Arzneimittelmarkt
Seit der Neuordnung des Arzneimittelmarktes müssen sich die Hersteller patentgeschützter Medikamente mit den Vertretern der Gesetzlichen Krankenversicherung auf den Preis einigen. Das bringt allerdings nur dann die erhofften Einsparungen, wenn die Verhandlungsergebnisse vertraulich behandelt werden.
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Arbeitslosengeld I
Die Opposition will die Voraussetzungen für den Bezug von Arbeitslosengeld I erleichtern. So will sie verhindern, dass viele Arbeitslose gleich in das Arbeitslosengeld II – Hartz IV genannt - fallen. Dabei gibt es schon eine Sonderregel für prekär Beschäftigte.
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Michael Hüther im Kölner Stadt-Anzeiger
Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, spricht im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger über die Markensuche für Köln.
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Michael Hüther im Kölner Stadt-Anzeiger
Der Rettungsschirm EFSF könnte einspringen und eine temporäre zwangsweise Rekapitalisierung der Banken in Europa vornehmen, sagt IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger. "Wir diskutieren die ganze Zeit, wie wir das Löschmittel in den Feuerlöscher hineinbekommen, ohne den Feuerlöscher nachher einsetzen zu wollen", so Hüther. Das werde nicht funktionieren.
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Mittelstand
Am deutschen Mittelstand ist die Eurokrise bislang vorbeigegangen. Zum Jahresbeginn 2012 meldeten 8 von 10 Mittelständlern volle Auftragsbücher, berichtet der Deutsche Sparkassen- und Giroverband. Bislang gibt es auch bei der Finanzierung von laufendem Geschäft und Investitionen keine Probleme – doch gerade die geplante Regulierung zur Verhinderung einer neuen Bankenkrise könnte hieran etwas ändern.
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Deutscher Qualifikationsrahmen
Zeugnisse und Abschlüsse werden künftig in eine Hierarchie eingeordnet – sie erhalten Niveaustufen, je nach Höhe des Abschlusses. Künftig soll das in der gesamten EU so sein. Denn Bildungsbereiche sollen vergleichbar werden, Arbeitgeber besser wissen, welch kluger Kopf hinter der Bewerbung steht, egal, aus welchem EU-Land er kommt.
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Drohende Kreditklemme
Laut einer aktuellen Studie der Citigroup Global Markets Inc. scheint sich in Europa die Gefahr für eine Kreditklemme zu vergrößern. Die Studie zeigt, dass die Kreditvergabe im vierten Quartal 2011 um 65 Milliarden Euro zurückgegangen ist.
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„Deutschland – Land der Ideen"
Gleich drei Projekte aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) wurden im Rahmen des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ prämiert: Das Projekt „KLIMZUG – Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten“ erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Gesellschaft“, „JUNIOR – Schüler erleben Wirtschaft“ und das Schülerprojekt „Fit für die Wirtschaft“ in der Kategorie „Bildung“.
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Industriebeschäftigung
Der Niedriglohnsektor hat wesentlich zum Beschäftigungsaufbau der vergangenen Jahre beigetragen. Dadurch erhielten viele arbeitslose Geringqualifizierte eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. In einigen Branchen spielt das untere Lohnsegment jedoch kaum eine Rolle.
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Integrationsgipfel
Der fünfte Integrationsgipfel im Kanzleramt hat den sogenannten Nationalen Aktionsplan Integration verabschiedet. Sein Inhalt: Menschen mit Migrationshintergrund sollen bessere Bildungs- und Jobchancen bekommen.
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Markus Mill im ÖkonomenBlog
Vor gut einem Jahr wurde nahm die Enquete-Kommission „Wohlstand, Wachstum, Lebensqualität“ ihre Arbeit auf. Ziel der Kommission ist es „den Stellenwert von Wachstum in Wirtschaft und Gesellschaft ermitteln“ und die Entwicklung eines „ganzheitlichen Wohlstands- und Fortschrittsindikator“. Am 16. Januar fand die letzte Sitzung statt. Wie ist der Stand der Dinge?
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