Lohnentwicklung

Niveau außer acht gelassen

Das Statistische Bundesamt meldet, dass die Bruttolöhne in den vergangenen zehn Jahren so langsam gestiegen seien wie nirgends sonst in Europa. Hieraus abzuleiten, ein kräftiger Schluck aus der Lohnpulle wäre eine gute Medizin für die Konjunktur, ist jedoch fahrlässig. Denn außer Acht bleibt, dass das Kostenniveau in der Industrie, die im Mittelpunkt des internationalen Wettbewerbs steht, nach wie vor das weltweit höchste unter den großen Volkswirtschaften ist.

mehr

Vermögenssteuer

Ein internationales Auslaufmodell

In Deutschland wird wieder darüber diskutiert, die Vermögenssteuer zu reanimieren. Dabei verweisen die Befürworter oft auf das Ausland. Doch im Gegensatz zu anderen vermögensbezogenen Steuern spielt diese Spezialsteuer als Einnahmequelle so gut wie keine Rolle.

mehr

Energiegutachten

Optimistische Annahmen

Die Bundesregierung will mehr Treibhausgas einsparen. Ein von ihr beauftragtes Energiegutachten geht allerdings von einigen sehr optimistischen Annahmen aus, die so kaum erfüllbar sein werden. Eine Variante, mit geringen Emissionen Strom zu produzieren, wäre die Kernenergie. Würden die Laufzeiten der Kraftwerke um bis zu 20 Jahre verlängert, könnte das zudem den Strom um bis zu 30 Prozent billiger machen.

mehr

Bildung

Unerschlossene Potenziale heben

Rund 85 Prozent der 25- bis 64-Jährigen in Deutschland haben mindestens eine abgeschlossene Lehre, Abitur, einen Abschluss einer Berufsfachschule oder einen akademischen Abschluss. Den anderen 15 Prozent fehlen solche Abschlüsse. Im OECD-Durchschnitt liegt diese Quote bei 28 Prozent.

mehr

Berufsbildung

OECD würdigt duales System

Die OECD hat in der Studie „Lernen für die Arbeitswelt“ erstmals die Stärken des deutschen Berufsbildungssystems angemessen gewürdigt. Sie lobt das hohe Ansehen, die flexible und arbeitsmarktnahe Qualifizierung, das große Engagement der Arbeitgeber und die stabile Ausbildungssituation selbst während der Wirtschaftskrise.

mehr

Insolvenzen

Dramatik unangebracht

Die Zahl der Insolvenzen steigt nach wie vor. Gemeldet wurden für das erste Halbjahr 2010 knapp 16.500 Unternehmenspleiten, 2 Prozent mehr als im selben Vorjahreszeitraum. Ein Indikator für die konjunkturelle Lage sind die Insolvenzzahlen jedoch nicht. Die Wirtschaft ist robuster, als es die Zahlen suggerieren.

mehr

Hans-Peter Fröhlich im Kölner Stadt-Anzeiger

Bruttoinlands-Glück

Die Höhe des Bruttoinlandsprodukts eines Landes – also die Höhe des gesamtwirtschaftlichen Einkommens – beeinflusst offenbar nur wenig das Wohlbefinden oder gar das Glück seiner Bevölkerung. Aber Alternativen sind schwer zu finden.

mehr

SPD-Steuerpläne

Aufforderung zum Auswandern

Die SPD möchte den Spitzensteuersatz von derzeit 42 Prozent auf 49 Prozent erhöhen. Die erhofften Mehreinahmen von 5 Milliarden Euro sollen für Bildungsinvestitionen verwendet werden. Leistungsträger dürften derart hohe Steuersätze allerdings kaum ohne Gegenreaktionen schlucken.

mehr

Offene Stellen

Die Millionen-Grenze überschritten

Im zweiten Quartal 2010 gab es auf dem ersten und zweiten Arbeitsmarkt insgesamt 977.000 gemeldete und ungemeldete offene Stellen – das ermittelte das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Seitdem hat sich die Arbeitskräftenachfrage weiter erhöht. Im August könnte die Zahl der Vakanzen erstmals seit 2008 wieder über eine Million geklettert sein.

mehr

Das Institut im Netz

flickr

twitter

facebook

itunes

youtube

Immobilien-Monitor

Flächennutzung

Gute Gründe zum Flächen sparen

Immobilieninvestition

Logistik ist Trumpf

Büroimmobilien

Bürobeschäftigung zieht wieder an

Termine

13. September 2010

Pressekonferenz

Zukunftsorientierte Energiepolitik

15. September 2010

Deutsch-japanische Konferenz

Betriebliche Personalpolitik bei alternden Belegschaften